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Berge können sich nicht begegnen, aber Menschen begegnen sich (tansanisches Sprichwort)
… und begeben sich auf eine lange und beschwerliche Reise von Geita/ Tansania nach Dresden. Warum? Weshalb? Um eine ökumenische Partnerschaft weiterleben und aufleben zu lassen, deren Ursprünge auf die Idee einer Gruppe von katholischen und evangelischen StudentInnen aus den 70er Jahren zurückgeht. Heute gibt es eine Tansania-Gruppe, die sich aus haupt- und ehrenamtlichen jungen Leuten der katholischen und evangelischen Jugendarbeit des Bistums Dresden-Meißen sowie der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsen zusammensetzt und aktiv den Austausch zu den Jugendseelsorge-Verantwortlichen in der Diözese Geita aufrecht erhält. Vom 03.06. bis zum 24.06. konnten wir in Berlin auf dem Flughafen fünf Tansanier begrüßen. Unsere Gäste waren eine junge Grundschullehrerin aus Geita, ein Secondary Teacher von Kome Island, ein evangelischer Pfarrer au Sengerema, der Bistumsjugendseelsorger von Geita sowie der Development Manager, alle sind haupt- oder nebenamtlich in der kirchlichen Jugendarbeit aktiv. Das Programm für die drei Wochen war dicht gestrickt, da unsere Gästen so viel wie möglich kennen lernen sollten, wir uns aber auch viel Zeit nehmen wollten, mehr von Tansania, dem Land die Menschen und die Verhältnisse vor Ort zu erfahren. Die erste Station machten wir im Winfriedhaus, das ist die Jugendbildungsstätte der katholischen Kirche im Bistum. Hier hatten wir erst einmal gemeinsame Zeit, um uns näher kennen zu lernen. Darauf folgten die Bistumsjugendwallfahrt und die Hospitationswoche in verschiedenen Schulen in Riesa, in einem Mädchentreff in Dresden, in der katholischen Pfarrei in Bautzen sowie im evangelisch – lutherischen Kirchenbezirk Marienberg. Diese Zeit in den Hospitationsstellen war für die Gäste sowie für die Einheimischen eine besonders intensive und fruchtbringende Zeit.
Weitere Punkte auf dem Programm waren verschiedene Jugendabende, ein ökumenisches Kinderwochenende in Scharfenberg, ein Treffen mit Bischof Reinelt, mit der Jugendseelsorge im Bistum Dresden-Meißen sowie ein Termin im evangelischen Landesjugendpfarramt. Die Teilnahme an dem Dresdner Jugendwochenende in Schmiedeberg bildete den Abschluss in der Reise durch die kirchliche Jugendarbeit des Bistums und der Landeskirche. Die letzten Tage wurden zum einen zur Auswertung und Planung genutzt, zum anderen konnten wir den tansanischen Gästen unsere Geschichte durch einen Besuch in Berlin näher bringen.
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